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der tanz in mir

Ich begann Ballett im Alter von 9 Jahren, als Teil einer psychotherapeutischen Behandlung.

Im folgenden Jahr erhielt ich ein Stipendium von »Corpo Escola de Dança«, einer Ballettschule von Grupo Corpo, eine der renommiertesten Tanzgruppen in Brasilien.

Mit 14 habe ich das erste Mal am Festival zum Schuljahresende der Corpo Escola de Dança teilgenommen. Seitdem habe ich die Bühne nicht mehr verlassen.

Als ich 16 war, wurde ich Mitglied von Grupo Circo de Dança, der Amateurgruppe der Corpo Ballettschule.

Ein Jahr später begann ich unter der Leitung von Carmen Purri und Miriam Pederneiras Modern Dance für Anfänger und Erwachsene (Laien) zu unterrichten.

Im darauffolgenden Jahr, mit 18 Jahren, machte ich das Abitur. Kurz darauf tanzte ich bei Grupo Corpo vor und blieb dort 7 Jahre als professionelle Tänzerin.

Diese sehr wichtige und erfolgreiche Phase war geprägt durch die Zusammenarbeit mit Rodrigo Pederneiras (Resident Choreograph), Paulo Pederneiras (künstlerischer Leiter) und Emílio Kalil (Geschäftsführer).

Mein Interesse für das Tanztheater wurde geweckt, als Susanne Linke 1988 nach Brasilien kam, um eines ihrer berühmtesten Stücke - Frauenballett - mit Grupo Corpo wiederaufzunehmen.

Zwei Jahre später habe ich bei einem Brasilien-Gastspiel von Pina Bausch in Rio de Janeiro bei ihr vorgetanzt. Kurz danach hat sie mich eingeladen, um im Folkwang Tanzstudio (FTS) in Essen zu arbeiten. Ende 1990 verließ ich Brasilien.

In Deutschland tanzte ich zweieinhalb Jahre im FTS (Folkwang Tanzstudio). In dieser Zeit traf ich erneut auf Susanne Linke. Zudem habe ich im FTS mit Carolyn Carlson, Urs Dietrich, Mark Sieczkarek und anderen Choreigrafen gearbeitet und neue Erfahrungen gesammelt .

Im Mai 1993 trat ich dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch bei, wo ich bis heute arbeite. Die 17 Jahre Zusammenarbeit mit Pina waren die spannendste, kreativste und überraschendste Zeit in meinem tänzerischen Leben.

Seit dem 30. Juni 2009, ihrem Todestag, habe ich einen Weg ohne Pina begonnen. Ihr Wissen, ihre Art die Kunst zu sehen, haben mich sehr geprägt. Meine neue Herausforderung ist es jetzt, alles das, was ich von Ihr gelernt habe, alles, was ich mit ihr erlebt habe und alle Erfahrungen, die ich mit ihr gemacht habe, in etwas Eigenes umzuwandeln und diese Umwandlung mit meiner eigenen Identität und Authentizität zu verbinden.

Im Juni 2012 habe ich eine zweijährige Ausbildung als Heiltanzpädagogin abgeschlossen.
Die Laban-Lehre und Labans Bewegungsanalyse waren die Basis der Heiltanzpädagogik-Ausbildung. 

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